Westace: Wo Nachhaltigkeit und Innovation im österreichischen Mittelstand zusammenfinden

Österreichs Mittelstand steht vor der Herausforderung, sich mit wachsender Dynamik der Energiewende und regulatorischen Vorgaben zu arrangieren. Hier setzt Westace als führende Anbieterin für nachhaltige Energie- und Prozessoptimierung an – mit Fokus auf die spezifischen Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen. Doch wie genau funktioniert diese Verbindung zwischen technischer Effizienz und ökologischer Verantwortung wirklich? Und welche konkreten Lösungen bieten Unternehmen wie Westace, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, ohne Kompromisse bei Nachhaltigkeit einzugehen?

Seit über 30 Jahren begleitet Westace Unternehmen dabei, ihre Energieeffizienz zu steigern und gleichzeitig die CO₂-Bilanz zu verbessern. Besonders im Bereich der erneuerbaren Energien und der Prozessautomatisierung setzt sie auf maßgeschneiderte Lösungen, die nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Anpassungsfähigkeit an zukünftige Marktbedingungen erhöhen. Ein Beispiel ist ihr Engagement für die Integration von Solarenergie in industriellen Produktionsanlagen – ein Modell, das in der Steiermark bereits von mehreren Betrieben erfolgreich umgesetzt wurde.

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil: Daten und Fakten

  • Seit 2020 hat Westace über 200 Unternehmen in der Steiermark und Niederösterreich bei der Umstellung auf erneuerbare Energien unterstützt – dabei wurden durchschnittlich 15 % der Stromkosten eingespart.
  • Durch die Implementierung von Energie-Management-Systemen (EnMS) konnte die durchschnittliche Energieeffizienz der Kunden um 12 % gesteigert werden, ohne Investitionen in neue Technologien.
  • Derzeit werden im Rahmen von Pilotprojekten mit Partnern wie der Energie AG oder der Wiener Stadtwerke etwa 30 % des Strombedarfs in Westace-Kundenbetrieben durch lokale Solar- und Biogasanlagen gedeckt.
  • Die meisten Projekte laufen unter dem Dach der „Westace Nachhaltigkeitsinitiative“, die seit 2021 jährlich eine Auszeichnung für besonders innovative Lösungen vergibt – zuletzt ging der Preis an ein Wiener Logistikunternehmen, das durch die Kombination von Wärmepumpen und Biogas seine Emissionen um 35 % reduzierte.

Ein zentraler Unterschied zwischen Westace und klassischen Beratungsfirmen liegt in ihrer praxisnahen Herangehensweise. Statt generischer Empfehlungen analysiert das Team die individuellen Strukturen der Kunden – sei es in der Lebensmittelverarbeitung, der Metallverarbeitung oder im Dienstleistungssektor. So wurde etwa einem kleinen Holzverarbeitungsbetrieb in der Obersteiermark durch die Optimierung der Trocknungsprozesse nicht nur der Energieverbrauch um 22 % gesenkt, sondern auch die Produktqualität stabilisiert. „Nachhaltigkeit ist kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Hebel“, erklärt Projektleiterin Hanna Weber. „Wir zeigen unseren Kunden, dass sie mit kleinen Anpassungen große Effekte erzielen – ohne ihre Produktion einzuschränken.“

Die Rolle der Digitalisierung: Von der Datenanalyse zur Entscheidungsunterstützung

Dank moderner Sensorik und KI-gestützter Datenauswertung kann Westace heute nicht nur Energieverbräuche messen, sondern auch Muster erkennen, die für klassische Messsysteme unsichtbar bleiben. Ein Beispiel ist ihr „Energie-Predictive-Maintenance“-Service: Durch Echtzeitüberwachung von Maschinen in der Textilindustrie konnte ein großer Hersteller in Klagenfurt die Stillstandszeiten um 18 % reduzieren, indem er frühzeitig Verschleißerscheinungen erkannt und Wartungsintervalle optimierte. „Das ist kein Hype, sondern ein bewährtes Verfahren, das wir seit 2019 erfolgreich einsetzen“, betont Thomas Bauer, Geschäftsführer von Westace.

Ein weiterer Meilenstein ist die Integration von Blockchain-Technologie für transparente Energieabrechnungen. Seit 2022 arbeiten Westace und die Energie AG an einem Pilotprojekt, bei dem Energiehändler und Verbraucher durch digitale Verträge direkt miteinander interagieren können – ohne Zwischenhändler. Das reduziert nicht nur die Kosten um bis zu 8 %, sondern schafft auch neue Möglichkeiten für lokale Energiegenossenschaften. „Das ist der erste Schritt zu einem dezentralen Energiemarkt, der genau den Bedürfnissen kleiner Unternehmen entspricht“, sagt Bauer. Besonders in ländlichen Regionen, wo die Infrastruktur oft noch nicht ausgereift ist, bietet diese Lösung eine kostengünstige Alternative zu klassischen Netzbetreibern.

Regulatorische Herausforderungen und Westaces Positionierung

Die neue CO₂-Gesetzgebung und die Verpflichtung zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040 stellen für viele Mittelständler eine enorme Herausforderung dar. Westace setzt hier auf eine klare Strategie: Statt auf kurzfristige Einsparungen zu setzen, konzentriert sie sich auf langfristige Investitionen in Technologien, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Ein Beispiel ist ihr Engagement für die Entwicklung von Wasserstofflösungen für die Industrie – ein Bereich, der in Österreich besonders stark gefördert wird. „Wir sehen Wasserstoff nicht als Ersatz für fossile Energien, sondern als Ergänzung“, erklärt Bauer. „In Kombination mit erneuerbaren Energien kann er besonders effizient eingesetzt werden.“

Besonders im Blick behalten Westace die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Seit 2021 arbeiten sie mit dem Umweltbundesamt an einem Projekt, das zeigt, wie Unternehmen durch geschlossene Stoffkreisläufe nicht nur Ressourcen sparen, sondern auch neue Märkte erschließen können. Ein konkretes Beispiel ist die Umstellung eines Salzwerkes in der Steiermark, bei der durch die Wiederverwertung von Abfallprodukten nicht nur Energie, sondern auch Rohstoffe eingespart wurden. „Das ist der Weg in die Zukunft“, sagt Weber. „Wir müssen lernen, dass Nachhaltigkeit nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.“

Während die Energiewende für viele Unternehmen noch ein komplexes und oft unklares Thema bleibt, setzt Westace auf eine klare Botschaft: Nachhaltigkeit ist kein Kostenfaktor, sondern ein Investitionshebel. Durch die Kombination aus technischer Expertise, digitalen Lösungen und einer starken Kundenorientierung zeigt das Unternehmen, wie Mittelständler auch in einer unsicheren Zeit wettbewerbsfähig bleiben können – ohne auf Innovation oder ökologische Verantwortung verzichten zu müssen. https://westace.co.at